Am dritten Wettkampftag strahlt trotz turbulenter Wettersituation die Sonne für das Juniorenteam Deutschlands; Björn Barthel, Franz Bodewig und Björn Beerschwenger werden Junioren Weltmeister im Sprint / K1
Mit Björn Beerschwenger sprach Eugen Dornbierer, Pressechef der Junioren Kanu WM
Björn Beerschwenger, sie und ihre Kollegen dürfen sich ab jetzt Kanu -Junioren – Weltmeister nennen. Herzliche Gratulation! Beschreiben sie ihre Gefühle, die sie unmittelbar nach dem Zieleinlauf hatten!
So toll waren die eigentlich gar nicht. Mir unterliefen zwei Fahrfehler. Eine Welle, verursacht von meinem voranfahrenden Kollegen, warf mich aus der Bahn, ich musste mich heran kämpfen und dachte im Ziel wirklich, es hätte wiederum nicht gereicht. Umso grösser war dann die Freude als ich hörte, wir hätten die Franzosen um 1.3 Sekunden distanzieren können.
Wie beurteilen Sie die Situation nach dem ersten Lauf?
Im ersten Lauf fuhren wir wirklich stark. Mit 1.7 Sekunden Vorsprung auf die Franzosen und guten 3 Sekunden auf die Slovenen dachten wir schon, dass wir es eigentlich schaffen könnten. Aber der zweite Lauf muss noch gefahren werden und man weiss ja nie, was die anderen Nationen da noch auspacken.
Hat Sie das Pech ihrer Schwester Svenja, die am Tag vor den WM ein Bein brach, besonders motiviert?
Auf jeden Fall! Ich dachte auch an Svenja und wollte unbedingt etwas „aufreissen“. Auch für mich ist das ein sehr wertvoller Sieg, klappte es doch im Classic Einzel nicht wunschgemäss. Mit den Teamresultaten sind wir jetzt aber sehr zufrieden.
Ihre Teamkollegen, waren die toll?
Grossartig, es ist eine Freude, mit ihnen im gleichen Boot kämpfen zu dürfen.
Welches sind ihre nächsten Ziele
Morgen Samstag findet der Sprint Einzel Wettkampf statt. Schauen wir mal, was da so laufen wird. Nach dieser Saison wechsle ich in die Kategorie Elite, betrete Neuland und werde sehen, wo ich da landen werde.
Und heute Abend auf dem Podest?
Da wird gefeiert und gesungen!
Herzlichen Dank für das Interview und guten Erfolg im Sprint Einzel.