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Weltcup 6 Cataract Gorge Sprint
News:
07.11.2009: Weltcupfinale: Die Masse tobte im Hexenkessel am Cataract George
Das deutsche Team kehrt mit insgesamt 14 Medaillen, davon allein 7x GOLD plus einem Gesamtweltcupsieg und zwei zweiten Plätzen in der Gesamtwertung nach Deutschland zurück.
Beim Weltcupfinale in Launceston am Cataract Gorge einer Sprintstrecke mit zwei Absätzen und einem sehr langen Abschluss in einen See konnten sich Maik Schmitz und Nils Knippling durch einen souverränen Sieg im Sprint auch den Sieg in der Gesamtwertung vor dem Boot aus Tschechien sichern. Bereits im ersten Lauf kenterten die Tschechen, konnten ihre Fahrt aber dennoch fortsetzen. Die verlorene Zeit war aber nicht mehr aufzuholen. Eine Sicherheitsfahrt im zweiten Lauf genügte dem deutschen Zweier zum Sieg.
Achim Overbeck wurder seiner Favoritenrolle im deutschen Team nicht gerecht. Er belegte im Sprint einen Platz im Mittelfeld. Der Weltcupsieg ging somit an den Slovenen Zninardic. Josef Baumann gelangen zwei super Läufe. Er belegte als bester deutscher Platz 6 in dem starken Fled der Herren Kajak-EIner.
Bei den Damen lagen Sabine Füßer und Alke Overbeck nach dem ersten Lauf noch auf Platz 3 und 4. Alke verlor im zweiten Lauf eteas die Linie und verschenkte wertvolle Zeit. Im Endklassement belegte sie Platz 5. Sabine konnte den dritten Platz hinter den Britinnen Brown und Oughton halten. Sie gewann somit Bronze und wurde zweite in der Gesamtwertung hinter der Britin Jessica Oughton.
Julian Rohne belegte wie schon in den Rennen zuvor Platz 5 imletzten Lauf und somit auch in der Gesamtwertung. Es gewann der Slovene Zakrajsek.
weitere Berichte und Fotos folgen nach der Rückkehr des Team in der nächsten Woche
02.11.2009: BACK TO THE RULES
Achim Overbeck holt sich Weltcupsieg Nummer 2 in Tasmanien
Auf dem Ouse-River, der schwersten und längsten Strecke der Weltcuptour in Tasmanien konnte sich das deutsche Team über eine weitere Goldmedaille durch Achim Overbeck freuen. Bereits bei den Trainingsläufen am Vortag auf dem neu ins Weltcupprogramm aufgenommenen Streckenabschnitt des Ouse zeigte sich, dass die Strecke nicht nur Materialintensiv war, sondern auch große Verletzungsgefahr bei den Sportlern bestand. Wuchtige verblockte Stellen gerade am Ende eines über 20 Minuten dauernden Wettkampfes verlangte von den Sportlern alles ab. Nirgends konnte man die schwierigen Passgagen von außen einsehen. Viele Nationen überlegten sich bereits im Vorfeld, ob ihre Sportler das Risiko eingehen sollen. Das deutsche Team war beim 5. Weltcup mit den Sportlern in Herren K1 und C1 am Start. Alke Overbeck zog sich nach einer Kenterung beim Training Schürfwunden und einige Prellungen zu, so dass sie auf den Start verzichten musste.
Nachdem am Vorabend die gröbsten Schäden an den Booten nach den Trainingsfahrten beseitigt wurden, Niels seine herausgetretene Fußstütze ersetzen konnte, gelang die Vorfahrt auf dem Ouse am Wettkampftag ohne größere Probleme (Niels hat allerdings seine provisorisch eingebaute Fußstütze wieder herausgerissen, konnte sie aber zum Wettkampf mit einem Spanngurt fixieren).
Und dann die Rennen: Niels Verhoef kommt als erster des deutschen Trios ins Ziel: Seine Fußstütze hat gehalten: „ Ich fand es ein sehr schönes Rennen, leider war ich ein wenig gehandicapt, aber es ist ein Rennen bei dem man mit lächelndem Gesicht ins Ziel kommt, aber einige schütteln auch ihren Kopf – die einen mehr – die anderen weniger.“ Ihm folgte Josef Baumann. Er schüttelte im Ziel nur den Kopf: Das war nichts. Es ging schon vom Start weg nicht richtig los und unten heraus hat mir einfach die Streckenkenntnis gefehlt.“ Als vorletzter Starter kam dann Achim Overbeck ins Ziel. Auch er schüttelte den Kopf und hielt sich dann auch besorgniserregend die Schulter fest. Er kam mit Bestzeit ins Ziel. Auch der Weltcupführende Slovene Zninardic konnte seine Zeit nicht mehr unterbieten. Die Freude bei Achim im Ziel hielt sich aber in Grenzen. Er musste im letzten schwierigen Teil der Strecke rollen und hat sich dabei die Schulter an einem Stein gestoßen. „Ich habe mir das so eingeteilt, dass das Ziel vor dem Wildwasserstück war, und dort war ich dann platt, zu unkonzentriert und ich bin dann reingefallen, aber mir tat erstmal nichts weh. Zum Glück hatte ich vorher schon genug Trainingsfahrten und wusste den Weg. Mein Plan ist aufgegangen. Zum Glück konnte ich den vor mir startenden Briten Schofield noch vor dem schweren Stück überholen.“
Julian Rohn belegte im C1 wiederum Platz 5. „Meine Linie war gut, aber leider hatte nicht mehr so viel auf meinem Akku und dann habe ich den Ami eingeholt und ich bin nicht vorbei gekommen“
Manuela meinte im Ziel nur noch erleichtert:“ Ich bin froh, dass dieses Harakiri-Rennen endlich vorbei ist und dass sich die Sportler alle einigermaßen lebendig endlich auf den Weg zurück in die Zivilisation nach Launceston machen können. Dort haben wir jetzt zwei Tage Pause, in denen wir an den Blessuren der Boote und Sportler arbeiten können, um uns dann wieder voll auf den letzten sehr spannenden Weltcuplauf im Cataract George konzentrieren können“
Spannend wird es in der Weltcupgesamtwertung. Nur bei den Damen kann der Britin Ougton der Sieg nicht mehr genommen werden. Achim hat rein rechnerisch noch die Chance durch einen Sieg im letzten Lauf dem Slovenen Zninardic den Sieg streitig zu machen. Auch im C2 kommt es zum Showdown. Maik Schmitz und Nils Knippling müssen den letzten Lauf vor den Tschechen gewinnen um als Weltcupsieger nach Hause zu fahren.
Also Daumen drücken !!!!!
31.10.2009: Ein Lebenszeichen aus dem Outback: Gold und Silber auf dem Brady`s
Der 4.Weltcup ist vorbei. Auf einem kleinen Kanal zwischen zwei Seen fand ein kurzer aber knackiger Wildwassersprint statt. Die herrliche Landschaft rund um den Brady's Lake konnten alle bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen geniessen.
Sabine Füßer gewann souverrän das Sprintrennen der Damen mit zwei Läufen ohne größere Fehler, vor der Britin Radka Felingerova und ihrer Teamkollegin Hannah Brown. " Im Training kam ich mit der Strecke überhaupt nicht zurecht, aber im Rennen habe ich dann mein beiden besten Läufe zeigen können."
Maik Schmitz und Nils Knippling konnten ihre Siegesserie nicht fortsetzen. Sie kamen auf Platz zwei hinter den Tschechen. "Unser Boot kam hier einfach nicht ans Laufen"
weitere Ergebnisse siehe oben.
Bilder vom Bradys hier
Mittlerweile sind die ersten Trainingsfahrten auf dem neu ins Programm aufgenommenen Ouse-River absolviert. Nach einem kurzen Sicherheitsbriefing für alle Sportler am Ziel der Strecke, machte sich das Team auf die erste Streckenbefahrung. Der Fluß ist technisch sehr schwer, sehr lang (ca. 24 Min.) und hat große Absätze, viele Steine, ist sehr Materialintensiv und die Strecke ist an keiner Stelle vom Ufer aus zu erreichen. Einige Nationen haben große Probleme auf diesem Fluss und es werden nicht alle an den Start gehen.
Nach dem Rennen morgen zieht das Team wieder in die Zivilisation nach Launceston zurück und bereitet sich auf den letzten Weltcuplauf im Cataract George vor.
28.10.2009: erster Weltcupsieg für Achim Overbeck; Schmitz-Knippling erreichen dritten Sieg in Folge; Sabine Füßer und Alke Overbeck auf dem Podest.

Zum Abschluß der Wettkämpfe im Mole Creek Forrest auf dem Mersey River glänzte das deutsche Team beim 3.Weltcup mit zwei Gold, einer Silber und einer Bronzemedaille und konnte sich damit im Medaillenspiegel an die erste Position vor den starken Briten setzen.
"Es war meine Strecke. Unsere Vorhersage war eine Spitzenzeit von 7:30 min. Ich habe eine Punktlandung getroffen mit meiner Fahrzeit von 7:30,6 und somit mein erster Weltcupsieg",freute sich Achim nach seinem Zieleinlauf. Niels Verhoef wurde 12. im Rennen der Kajak Herren und analysierte den Sieg von Achim: "Aufgrund seiner erheblichen Defizite im Ausdauerbereich überzeugte Achim nicht auf seiner eigenlichen Spezialstrecke über 13 Minuten im zweiten Weltcup, sondern über die kurze 7:30 min.-Strecke." Josef Baumann gelang ebenso ein guter Lauf.Er belegte Platz 6:" Ich bin natürlich überglücklich über meinen 6.Platz, auch wenn mich die 3 hunderstel auf Platz 5 ein wenig ärgern; aber es ist meine beste Platzierung bisher."
Julian Rohn bemühte sich sehr um eine bessere Platzierung. Er wurde wie schon in den Rennen zuvor 5. bei den Canadier-Einern." Ja, war halt nicht so toll ..." meinte er etwas enttäuscht. Das Team hat schon recht schnell festgestellt, dass hier in Tasmanien alles irgendwie anderesherum als in Europa ist und so wurden hier nach den Rennen von allen Sportlern die Paddel und die Spannweite der Arme vermessen (alles war bei den deutschen im Rahmen ;-)
Bei den Damen konnten sich diesemal gleich alle beiden deutschen Starterinnen auf dem Podest platzieren. Sabine Füßer belegte hinter der überragenden Fahrerin Jessica Oughton aus Groß Britannien Rang zwei. Überraschend fuhr Alke Overbeck auf Platz drei, nur knapp hinter Sabine, die im Ziel nur noch glücklich sagte: " Yeah, it's running"
Der C2 Schmitz-Knippling konnte bereits seinen dritten Sieg in Folge verbuchen:" Es war das erste Rennen hier in Tasmanien wo wir unsere volle Leistung abrufen konnten. Es war ein sehr schwieriges Rennen für den C2, das Wasser ist flach, der C2 saugt sich fest, aber wir sind gut und ohne Fahrfehler durchgekommen"
Das Team macht sich nach dem erfolgreichen Weltcupauftakt auf zu den nächsten Rennen ins die Berge Tasmaniens. Leider wird es von dort dann nicht mehr möglich sein, Neuigkeiten zu veröffentlichen, aber die Ergebnisse werden zeitnah auf der Homepage des Veranstalters veröffentlicht.

25.10.2009: GOLD und 2x SILBER beim 2. Weltcup.
Auf der ersten Classicstrecke der diesjährigen Weltcupserie konnte sich das deutsche Team wieder über drei Medaillen freuen. Allen voran erreichten Maik Schmitz und Nils Knippling sehr souverrän ihren zweiten Weltcupsieg im C2 mit einem Vorsprung von 15 Sekunden vor dem Tschechischen Boot Rygel-Unkajtic.
Kurz vor ihrem Start klagte Sabine Füßer plötzlich über starke Schmerzen im Nacken und meinte sich einen Nerv eingeklemmt zu haben. Unser angehender Physiotherpeut aus dem Schweizer Team Silvan Wyss stellte dann recht schnell fest, dass sie sich ein Wirbel ausgerengt hat und konnte den Schaden schnell beheben. Sabine ging ein wenig gehandicapt an den Start konnte dann aber im Wettkampf ihre Stärke zeigen und sich die Silbermedaille knapp hinter der Britin Ougthon sichern. Alke Overbeck kam auf Platz 6: " In der ersten Hälfte kam ich noch nicht auf Drehzahl. Ich musste erst noch warm werden. Ab der zweiten Hälfte lief es dann bei richtig rund" meinte sie nach dem Rennen.
Bei den Kajak-Herren jubelte Achim Overbeck, als er mit Bestzeit und vorläufig neuem Streckenrekord ins Ziel kam. Von den nach ihm startenden Sportlern konnte ihn nur noch der Slovene Nejc Zniardic unterbieten und Achim gewann mit SIlber erstmalig eine Medaille auf einem Weltcuprennen. Nach guten Rennen belegten die weiteren deutschen Teilnehmer Niels Verhoef und Josef Baumann die Plätze 11 und 13.
Julian Rohn kam bei den Einer-Canadiern wie schon am Vortag auf Platz 5 mit nur einem knappen Rückstand auf eine bessere Platzierung.
Morgen wird das Team erst einmal einen Ruhetag einlegen und sich dem von der Organisation geplanten "Socia Programm" anschließen; ein gemeinsamer Besuch eines Wildlifeparks, bevor es dann am Dienstag wieder mit dem Training zum 3.Weltcup fortsetzt.Diese findet ebenfalls auf dem Mersey unmittelbar im Anschlkuss der heutigen Classicstrecke statt; ebenfalls ein Classic, allerding mit nur 8 Minuten Fahrtzeit recht kurz und auch sehr leicht zu befahren.
Das weitere Weltcupprogramm wurde leicht verändert. Der Weltcup 4 wird einen Tag nach vorne verlegt und der 5. Weltcup findet am 2. November auf dem Fluss Ouse statt. Nach unseren derzeitigen Informationen ist die Classicstrecke dort ca 25 min. lang, beginnt recht einfach und endet mit einem sehr starken Gefälle. Alle sind schon sehrgespannt was uns erwartet.
24.10.2009: ERSTER WELTCUPSIEG für SCHMITZ-KNIPPLING
Beim ersten Weltcuplauf auf dem Upper Mersey konnten die Siegburger Maik Schmitz und Nils Knippling ihren ersten Weltcupsieg einfahren unde der deutschen Mannschaft somit einen guten Auftakt in die Weltcupserie in Tasmanien bringen. Nach ihrem ersten Lauf war es noch unsicher, ob sie überhaupt in der Wertung bleiben konnten, da sich Nils auf der Ziellinie durch rasches Vorschieben des Paddels einen Vorteil verschafft haben sollte. Die Schiedsrichter entschieden jedoch, dass die beiden weiter in den zweiten Lauf mit einem knappen Vorsprung von 0,5 Sek vor dem Boot aus Tschechien gehen konnten. Hier zeigten sie dann ihre ganz Routine und konnten als einziges Boot ihre Laufzeit nochmals unterbieten und gewannen somit den ersten Weltcuplauf mi einem Vorsprung von über 5 Sekunden vor den Tschechen Rygel-Unkajtic, die im letzten Drittel der Strecke einen schweren Fahrfehler begingen. Dritte wurden die Engländer Christie-Wright.
Bei den Damen konnte sich Sabine Füßer über Bronze freuen. Sie kam mit der Sprintstrecke noch nicht so zurecht: "Meine Arme sind sehr schwer, das Wasser ist hart, da kann ich mein Paddel noch nicht optimal einsetzten. Nach zwei konstanten Läufen belegte sie Rang drei hinter den Britinen Oughton und Brown. Alke Overbeck wurde nach einem Fahrfehler 6. und konzetriert sich jetzt erstmal auf die kommenden Classicrennen, die ihre eigentliche Stärke sind.
Im Feld der Kajak- Herren konnte sich Achim Overbeck nach dem ersten Lauf noch deutschlich steigern und belegte im Endklassement als bester deutscher Fahrer Rang 6 hinter den Platzierten Zninardic, Hall und Schofield. "Im ersten Lauf hats mich unten kurz vorm Ziel auf einen Stein in der Mitte zugeschoben, und ich musste kurz gas rausnehmen, um noch vorbeizukommen.Im zweiten Lauf bin ich weiter links gefahren, dafür vorher ein bisschen zu sehr durch ein Kehrwasser. Insgesamt Platz 6. Ich denke morgen im Classic ist mehr drin."
Die weiteren deutschen Fahrer Josef Baumann und Niels Verhoef belegten nach einigen Patzern auf der Strecke die Plätze 10 und 14.
Julian Rohn konnte sich über Platz 5 bei den Canadier-Einern freuen. Es gewannen der Franzose Claudepierre vor dem Tschechen Novosad und wieder einem Franzosen Brodiez.
Morgen findet ab 11:00 Uhr (02:00 MEZ) das erste Classicrennen auf der oberen Strecke des Mersey statt, bei denen das deutsche Team sicherlich wieder einige Chancen auf Podestplätze hat.
Ergebnisse
aktuelle Bilder vom ersten Weltcuprennen auf dem Mersey hier
23.10.2009: Der zweite Trainingstag ist beendet, alle Sportler fühlen sich fit und bereiten sich auf den ersten Sprint morgen vor. Haute haben wir dann endlich eins der gefährlichen Tiere den Jack Jumper im Zielbereich entdeckt. Uns wurde ausdrücklich vor den diversen Tieren auf der Insel gewarnt, gerade mit den Bissen dieser Jack Jumper ist nicht zu spaßen. Man sollte ihnen aus dem Weg gehen. Am nachmittag haben wir eine Trainingspause eingelegt und uns zur Vorbereitung auf den morgigen Tag zuerst durch die Tiefen des Tasmanischen Dschungels geschlagen, bis wir anschließend in den Marakoora Caves landenten und uns den Ursprung des Flusses Mersey und diverse kunstvolle Stalagtiten und Stalagmiten angesehen haben.
Die Ergebnisse der Wettkämpfe ( ab 01:00 Uhr MEZ) werden zeitnah HIER eingestellt


aktuelle Bilder aus Tasmanien hier
22.10.2009: Die ersten Trainingsfahrten liegen hinter den Sportlern, der Mersey River ist sehr schön, eine Mischung zwischen Rur nach dem Kessel, Bröl im Herrenstein und ein wenig Enz im Eisenbahnschwall bei gutem Wasser. Hier werden zwei kurze Classicrennen auf zwei unterschiedlichen Strecken und ein Sprintrennen gefahren.
21.10.2009: Das deutsche Team ist nach einer Reisezeit von 30 Stunden gut in Tasmanien angekommen, hat das erste Quartier erreicht und kann sich nun in Ruhe auf die ersten Wettkämpfe vorbereiten. Wie nicht anders zu erwarten begann die Reise recht abenteuerlich. Der Checkin am Fughafen Frankfurt verlief problemlos. Nachdem sich alle an die Sitze im Flugzeug, die mehr einer Sardinenbüchse glichen, gewöhnt hatten, ging es auch schon zur ersten Landung in Singapur. Für einige Sportler, die zum Teil zum ersten Mal in ihrem Leben geflogen sind, war diese Landung , die man ohne weiteres mit einer Achterbahnfahrt im Colosso vergleichen konnte, nach den ersten 13 Stunden Flugzeit ein Erlebnis. Die weiteren 7 Stunden bis Melbourne waren kein Problem. In Melbourne musste dann erst einmal das gesamte Gepäck ausgecheckt werden, dabei die Paddelsachen durch die Quaratainestation geschleust werden und anschließend wieder eingecheckt werden. Doch die große Paddelkiste konnte nun plötzlich nicht mehr mit in Flieger.Die Hektik wurde ein wenig größer und die Zeit bis zum nächsten Abflug immer kleiner. Die Paddel wurden dann schnell als Luftfracht aufgegeben (für satte 180€).
In Launceston wurden wir dann herzlich von einer Dame der Organisation des Weltcups begrüßt, die uns die nächsten Stunden begeleitete um uns auf den rechten Weg zu bringen. Nach einer guten STunde Fahrzeit mit unserem geliehenen Mannschaftsbus kamen wir unserem neuen Quartier in Mole Creek an.

Da sich alle über den Zustand der ihrer Boote vergewissen wollten fuhren wir nach einem kurzen Mittagessen direkt an den Fluß, an dem die ersten drei Weltcupläufe stattfinden werden. Nach gut 40 Minuten auf einsamen Strassen oder mehr Schotterpisten durch Tasmaniens Wälder, Bäume liegen machnmal auch quer über die Strassen und müssen erstmal weggeräumt werden, kamen wir im ArmRiver Camp an und sollten dort dann die Boote auffinden; aber wie sollte es auch anders kommen. die Boote waren nicht da. In der Organisationszentrale teilte man uns dann mit, dass sich die Boote bei Andrea (der Organisationsleiterin) zu Hause am Meer befinden. Ein Telefonat über eine extra für Notfälle eingerichtete Satellitenstation an der Sprintstrecke bestätigte dies und uns blieb nichts anderes übrig, als die gut zwei Stunden nach Leith an der Nordküste Tasmaniens zu fahren und die Boote in Empfang zu nehmen. Andreas Sonh zeigte uns im Garten einen kleinen Weg durch das Gehölz und dahinter geenossen wir dann für ein paar Minuten einen traumhaften Blick auf das Meer.


Nach einer weiteren Stunde Fahrt erreichten wir dann wieder unser Hotel und fielen nach dem Essen und ca. 52 Stunden ohne Schlaf ins Bett .....
Am nächsten Morgen kamen alle ein wenig verschlafen in die traditionell eingerichtete Bar des Hauses zum Frühstück. Es war faszinierend jeden einzelnen zu beobachten, der das traumhafte Frühstücksbuffet erblickte und sein verschlafenenes Gesicht in ein breites Strahlen verwandelte.....
Jetzt werden wir zur ersten Trainingseinheit an den Mersey-River fahren und hoffen, dass die Paddelkiste vom Achim mittlerweile eingetroffen ist ......
Mehr dazu demnächst.
Alle 6 Weltcupläufe finden in diesem Jahr in Tasmanien statt.
19.10.2009: Heute geht es dann endlich los für alle Teilnehmer, die meisten Koffer sind gepackt und alle fiebern schon dem Checkin am Flughafen entgegen. Wird es gelingen die selbstgebaute Paddelkiste von Achim in den Flieger zu bekommen? Jedenfalls sind die Boote der Sportler gut in Tasmanien angekommen und auch dank der guten Kontakte ans andere Ende der Welt bereits aus dem Zoll auf einem Anhänger fertig geladen, so dass wir diesen nach unserer Ankunft am Mittwoch nur noch anhängen müssen und los gehts ins Abenteuer Tasmanien.
Berichte über die Weltcups werden hier unter wildwassersport.de veröffentlicht.
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