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Deutsche Meisterschaften auf der Saalach ein Bericht von Hans Frait (Ressortleiter WW im BKV)
Auf Wunsch der Vereine ging man in der Klassik auf die Strecke Au nach Unken. Es waren schon einige Verhandlungen mit den ortsansässigen Raftern nötig. Wobei man sagen kann, alle Wassersportler haben sich an die Absprachen gehalten. Seitens der Orga ist uns kein „Störfall“ bekannt. Danke an Andreas Voglstätter vom „Motion Center“ Lofer der als Rafterobmann die Verhandlungen führte. Die langen „Rafterpausen“ im Zeitplan, konnten von den Sportlern hervorragend zu Doppelstarts genutzt werden. Gert Belsemeier hat schon einige Zeitplanversionen durchgespielt, bis es für fast alle gepasst hat. Blickfang war auch die Positionierung der Wasserrettung, so mal den Bongo auf einen 5 Meter hohen Felsvorsprung über den Wasser zu setzen, wegen der „bessere Aussicht“… die Jungs sind wirklich im Die Sprintstrecke von der Scheffsnoter Brücke bis Hubertussteg war für Schüler und Jugend gleichermaßen anspruchsvoll. Obwohl die Strecke keine zu großen Schwierigkeiten hatte musste sie exakt und sauber gefahren werden. Das „S“ richtig Treffen, den richtigen Mix, zwischen Kehrwasser abschneiden und Strömung nutzen. Auch die Slalomstrecke wurde durch den niedrigen Wasserstand nicht leichter, einige Topfahrer gingen baden und erfahrene Abfahrer rollten sich durch, ein Hessischer Starter sogar in beiden Läufen an der selben Stelle. Respekt an alle, welche die Strecke bezwungen haben. Die Abschlussparty wurde vom örtlichen Skiclub in St. Martin organisiert. Eine Party mit Einheimischen und Paddlern. Unser DKV-Präsident war mit dabei und hatte auch Spaß. Die Band war gut und der danach folgende DJ brachte die Party zum toben. Alle hatten Spaß, sogar eine Teilnehmerin mit Krücken war am dancen. Keine Randale, es ging nichts kaputt und wir sind als Gäste wieder gerne gesehen. Je länger man blieb, desto besser wurde die Party, auch wenn sich einige am nächsten Tag nicht mehr genau daran erinnern konnten. Ergebnisse bitte aus den Listen entnehmen Hans Frait
Bericht von Uschi Zimmermann (Öffentlichkeitsarbeit im BKV) Die Strecken waren anspruchsvoll und einer Deutschen Meisterschaft durchaus würdig, auch wenn die sonst reißende Saalach nach der langen Hitzeperiode ein wenig ihr Gesicht verloren hatte. Dafür zeigte sie Ecken und Kanten - vor allem bei den engen Durchfahrten und einer offensichtlich sehr kraftraubenden Strecke. Bei etwas höherem Wasserstand wäre sie leichter zu passieren gewesen. Aber selbst nächtliche Gewitter brachten nur eine lehmiggraue Farbe, aber kaum einen Zentimeter Erleichterung. Vuvuzelas und deutsche Fähnchen fanden hier bei der DM auch nach der Fußball-Weltmeisterschaft weitere Verwendung. Wer damit vom Streckenrand anfeuerte, konnte jedenfalls nichts falsch machen. Die urbayerischen Kuhglocken waren da schon verräterischer ... Zwei Jahren liefen die Vorbereitungen auf diese Meisterschaft, in der unter anderem Wasserrechtsbescheide erlassen werden mussten. Der Lohn für diese Mühen: Erstmals konnten drei Strecken für die Wettkämpfe beansprucht werden: Der Schüler-Sprint zwischen Scheffnoth und der Hubertussteg, die klassische Sprintstrecke zwischen Hubertussteg und Teufelssteg und neu die Classicstrecke zwischen Au und Unken. Jeder Leistungsbereich fand so optimale Bedingungen vor. Genaue Absprachen – aber auch deren zeitgenaues Einhalten beim Wettkampf – verhinderten, dass sich Paddler und Rafter in die Quere kommen konnten. „So viel Engagement von so vielen Ehrenamtlichen sieht man bei kaum einer anderen Disziplin im DKV“, zeigte sich Präsident Thomas Konietzko beeindruckt. DKV-Vizepräsident Jens Perlwitz freute sich mit dem Ausrichterteam über das beste Meldeergebnis der letzten Jahre. Vor allem im Nachwuchsbereich zeigen sich neue Hoffnungsträger. Splitter: Frust der Wasserrettung, die in glühender Hitze, im dicken Neopren schwitzend, auf ihren Einsatz wartete: "Endlich kenterte ein Paddler. Aber statt sich retten zu lassen, packte er sein Boot und lief einfach aus dem Fluss." Das bewährte Rettungsteam des Bayerischen Kanu-Verbandes und der Erlanger Wasserwacht um Peter Rygus holte stets sicher Mann und Material aus den Fluten der Saalach. Rygus und Co machten diesmal sogar in ihrer Freizeit als Lebensretter Schlagzeilen: Sie retteten Hund und Frauchen aus den Fluten des Weißbachs und füllten damit eine ganze Zeitungsseite der Salzburger Nachrichten.
Zuschauer, Fans, Interessierte sind herzlich eingeladen an den Wettkampfstrecken zwischen Au und Unken im Classic und beim Sprint in Lofer ihre Athleten anzufeuern.
Der DM- Zeitplan: Dienstag, 13.07.2010 14:00 Uhr Mannschaftsführerbesprechung im Tourismusamt Lofer Mittwoch, 14.07.2010 ab 09:15 Uhr Classic Mixed und Schüler (Rheidt-Unken) Donnerstag, 15.07.2010 Samstag, 17.07.2010 weitere Informationen und Meldelisten
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